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Stadt Güstrow

Städtebaulicher Ideenwettbewerb südlicher und östlicher Altstadtrand

Zu den bedeutendsten charakteristischen Merkmalen der historischen Stadtanlage Güstrows gehören die Niederungswiesen der Nebel, die den südlichen und östlichen Altstadtrand bestimmen und die aus den
Wehranlagen entstandenen Wallanlagen mit einer, alle Bereiche durchziehenden Wasserkunst. Eingebettet in den Niederungsbereich liegt das Schlosspark-Paterre mit seinen von Gräben und Lauben gefassten Bosketts. Die Niederungswiesen sind der Mantelumhang der Stadt der durch die Wallanlagen wie mit einem Band zusammen gehalten wird.

Um den Nutzungsanforderungen gerecht zu werden, sehen wir eine deutliche Nutzungsorientierung vor. Eine neue, klar ablesbare erhöhte Raumkante soll als Abgrenzung gegenüber der dem naturnahen Landschaftsraum der Niederungswiesen als strukturierendes Element manifestiert werden.
Zugunsten anderer Nutzungsinteressen und dem Erscheinungsbild der Stadt für Besucher sieht der Entwurf die Konzentration des ruhenden PKW Verkehrs in zwei Parkhäusern vor, um den Stadtrand wieder frei zu stellen.


Leistungen: Offener, einstufiger Wettbewerb, 1. Preis
Auftraggeber: Stadt Güstrow
Bearbeitungszeitraum: 2006
In Kooperation mit: Kuttner+Kahl Landschaftsarchitekten
Petters Architekten